Von gefürchteten K(o)ronen und begehrenswerten Kränzen

Kranz Stucki Christian_2<div class='url' style='display:none;'>/kg/walperswil-buehl/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>832</div><div class='bid' style='display:none;'>15017</div><div class='usr' style='display:none;'>223</div>

Von gefürchteten K(o)ronen und begehrenswerten Kränzen
Dass «corona» ein lateinisches Wort ist und «Kranz, Krone» bedeutet, wissen wir inzwischen wohl alle. Wenn wir das Wort «Krone» langsam buchstabieren: «k-e-r-o-n-e», klingt das schon fast wie «corona».
Alle drei Jahre erleben wir in der Schweiz eine Krönung. Im vergangenen Jahr wurde der Seeländer Christian Stucki mit einem Kranz aus Eichenlaub zum Schwingerkönig gekrönt. An wichtigen Wettkämpfen erhalten die besten Schwinger (etwa 15 % der Teilnehmenden) einen Kranz und dürfen dann den begehrten Ehrentitel «Kranzschwinger» tragen.
Nun hat uns ein nur unter dem Mikroskop sichtbares, aber hoch gefährliches «Corönchen» den Kampf angesagt. Wir bemühen uns darum, damit nicht in Berührung zu kommen und es nicht zu verbreiten. Deshalb sind in der nächsten Zeit auch die meisten Wettkämpfe abgesagt worden, unter anderem das Seeländische Schwingfest in Oberwil bei Büren am 24. Mai. Weil niemand so ein «Corönchen» bekommen möchte, haben nun die Schwinger leider keine Möglichkeit, einen Kranz zu gewinnen!
Im Leben können wir alle einen unsichtbaren Kranz gewinnen und damit jederzeit gekrönt werden. Diejenigen, die so geschmückt sind, erkennt man daran, dass sie eine Wohltat für ihre Mitmenschen sind. Im Buch der Sprichwörter heisst es: «Erwirb Weisheit und Einsicht! Weisheit ist das Allerwichtigste. Sie wird dich zu Ehren bringen und ein Schmuck für dich sein, genauso wie ein prächtiger Kranz auf deinem Kopf.» Was nun ist ein weiser Mensch? Als Auswirkungen der von Gott gewirkten Weisheit nennt der Jakobusbrief unter Anderem: «rein - friedfertig – freundlich - bereit, sich etwas sagen zu lassen - frei von Heuchelei – unparteiisch - voll Erbarmen - eine Quelle, die Gutes in Fülle hervorbringt.»
Davon sollten wir uns alle immer wieder bedenkenlos anstecken lassen!
Beschti Grüess & b‘hüet nech Gott, Pfarrer Ueli Bukies
Kerstin Möri,
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