Ewigkeitssontag

Passwang_reformiert <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Tanja&nbsp;Fahrni)</span><div class='url' style='display:none;'>/kg/seedorf/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>55</div><div class='bid' style='display:none;'>12679</div><div class='usr' style='display:none;'>168</div>



Der Gedanke an den Tod liegt uns dieses Jahr ein Stück näher als sonst. Zwar sind in unserer Gemeinde eher wenig Menschen verstorben. Meldungen zum Corona-Virus - bei einzelnen Leuten auch Erfahrungen damit - verunsichern aber viele. Sie erinnern daran, wie zerbrechlich das Leben jedes Menschen unter Umständen ist. Es ist schwierig, den richtigen Umgang mit diesen Nachrichten zu finden: sich weder von ihnen verängstigen zu lassen noch sie zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen.
Der Ewigkeitssonntag ist nicht nur der Gedenktag für die Verstorbenen. Er gibt uns auch die Möglichkeit, über das nachzudenken, was beim Blick auf das Lebensende Hoffnung gibt. Das Evangelium ist ja voll von Hinweisen darauf. Es spricht von Gottes Begleitung durch alle Not; von Gottes Liebe, die nie aufhört; und von Christus, der den Tod überwunden und ihm seine Macht genommen hat.

Wenn man das einbezieht, verlieren die Corona-Pandemie und andere Bedrohungen einen Teil von ihrem Schrecken. Tod und Trauer sind dann zwar immer noch eine Last. Aber mitten im Leid bekommt man eine neue Perspektive. Man merkt: Das Leben geht weiter - und zwar nicht nur im oberflächlichen Sinn. Wie es der Jugend-Pfarrer Markus Giger einmal sagte: "Aus der Sicht des Evangeliums stirbt die Hoffnung nicht zuletzt. Sie hat Ewigkeitscharakter."

Pfarrerin Verena Schlatter
Bereitgestellt: 01.11.2020     Besuche: 106 Monat
 
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