Aus dem Pfarramt

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Bevorstehende Pensionierung
Im August des nächsten Jahres kann ich meinen 65. Geburtstag feiern. Auf diesen Zeitpunkt habe ich bei unserem Kirchgemeinderat demissioniert. Durch diesen frühzeitigen Schritt kann sich die Kirchgemeinde nun auf die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger machen. Auf Ende 2019 geht die Zeit, da wir Pfarrer Kantonsangestellte waren, zu Ende. Radelfingen kann meine Nachfolge noch nach kantonalem Recht regeln.
Selber freue ich mich auf beides sehr: Einerseits auf mein letztes reguläres Berufsjahr. Nochmal, ein letztes Mal, das ganze Kirchenjahr in meinem geliebten Beruf bewusst und wach zu erleben und zu gestalten. Andererseits dann anschliessend eine grössere Pause frei von allen äusseren Ansprüchen und Verpflichtungen. Wie mein Vorgänger bin ich ganz da, nachher aber auch ganz weg. Es ist ein erprobtes, ungeschriebenes Gesetz, dass man in unserem Beruf den Ort verlässt und das Lebens- und Arbeitsfeld ganz dem Nachfolger oder der Nachfolgerin überlässt. Ich war meinem Vergänger dafür dankbar und möchte es gleich handhaben. Margrit und ich kennen bereits unser zukünftiges Daheim in der Stadt Solothurn. Zwischendurch sind wir dort am Gartnen und freuen uns auf den schönen Ort. Da die Pensionierung im erwähnten Sinn neben der Arbeitsstelle auch Abschied vom Wohnort, von der Nachbarschaft, von der Dorfgemeinschaft bedeutet, bin ich daran, durch Mitarbeit und Teilnahme in Gruppen mich in der Stadt Solothurn heimisch zu machen.
Das verbleibende Jahr bis zu meinem Abschiedsgottesdienst an der Grüeblipredigt 2020 möchte ich aber uneingeschränkt euer Gemeindepfarrer und Mitbürger sein. Für Abschieds- und Dankesworte ist es noch zu früh, auch wenn ich schon jetzt für die geteilten Jahre dankbar bin.

Mit den besten Wünschen in den Sommer, Fredy Schmutz, Pfr.
Autor: Andrea Staub     Bereitgestellt: 04.06.2019     Besuche: 4 heute, 41 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch