Aus dem Kirchgemeinderat

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Melodien, die durch den Alltag begleiten
Seit mehr als einem Jahr spiele ich im Musikkorps der Heilsarmee Bern. In meinem Leben habe ich in diversen
Musikgesellschaften und Brass Band gespielt. Meine grosse Leidenschaft gehörte immer der Brass Musik. Als ich angefragt wurde in der Heilsarmee Bern mitzuspielen musste ich nicht lange überlegen, die Musik entspricht meinem Geschmack, die Literatur ist für mich inspirierend, sie war wichtig für die Entwicklung der Brass Szene.

Als Kirchenratspräsident und Bauer aus Kallnach bin ich vielleicht ein Exot in der Heilsarmee Band. Ich lernte sehr interessante Menschen kennen, mit dem Ziel wunderbare Musik zu spielen. Wir haben angeregte Diskussionen, auch über provokative Themen, wir respektieren einander, sind offen und tolerant gegenüber den andersdenkenden. Es ist interessant zu beobachten wie eine Freikirche funktioniert, was für Vorteile und Nachteile sie gegenüber der Landeskirche hat, mit welchem Engagement sich die Menschen einsetzen, wie vom Kind bis zu den alten Menschen etwas geboten wird, wie viel freiwillige Arbeit geleistet wird, wie sich die Offiziere kümmern, man spürt, dass es eine Berufung ist und kein Job. Das verdient meinen grossen Respekt und meine Bewunderung. Der Landeskirche würde es nicht schaden sich ein paar Scheiben abzuschneiden.

Wir treffen uns jeden Mittwoch in Bern, die unterschiedlichsten Menschen, mit dem Ziel zu musizieren, neue Melodien zu lernen, aufeinander zu hören sich einzufügen in die Band, das Beste zu gegeben. Als ich das erste Mal mitspielen durfte in «Prelude on Lavenhame» war ich zu Tränen gerührt. Die Melodie berührte mich zutiefst in meiner Seele. Wenn ich nach der Probe nach Hause fahre bin ich jedes Mal entspannt und restlos glücklich, denke an die Melodien welche mich die folgenden Tage durch den Alltag begleiten.

Ich wünsche mir als Kirchgemeindepräsident für das neue Jahr, dass wir wie in einer Band aufeinander hören, die unterschiedlichen Meinungen respektieren, einstehen füreinander, uns gegenseitig helfen und unterstützen. Ich wünsche euch einen guten Start und Gottes Segen im neuen Jahr. FRITZ MORI, KIRCHGEMEINDEPRÄSIDENT
Autor: kallnach niederried     Bereitgestellt: 11.12.2018     Besuche: 18 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch