Ferien im Appenzellerland

Seniorenferien 2017<div class='url' style='display:none;'>/kg/grossaffoltern/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1010</div><div class='bid' style='display:none;'>12641</div><div class='usr' style='display:none;'>157</div>

Am Montag, 25. September 2017, kurz nach 9 Uhr reisten die Seniorinnen und Senioren Richtung Appenzell.
Am Katzensee gab es den ersten Zwischenhalt. Dieser idyllische Ort, in der Nähe von Regensdorf ZH, haben die wenigsten von uns bisher gesehen.
Fritz Haefeli
Um die Mittagszeit traf die Gruppe im Hotel Krone in Urnäsch ein, wo bereits das Mittagessen bereitstand. Danach wurden die schönen Zimmer bezogen.
Nach dem Nachtessen informierte Pfarrer Poschung über das Wochenprogramm und anschliessend war Singen angesagt, was bei allen sehr gut ankam. So gut, dass die ganze Ferienwoche viel gesungen wurde.
Am Dienstag, 26. September 2017, fuhr die Gruppe mit der modernen Luftseilbahn auf den Appenzeller Hausberg ‘Hoher Kasten’. Dank des guten Wetters war die Rund- und Fernsicht unbeschreiblich schön.
Viele der Senioren hatten ein Gefühl der Dankbarkeit, dass Gott ihnen einen so schönen Tag schenkte. Alle kamen mit, auch die Seniorin im Rollstuhl.
Ein weiterer Höhepunkt war das Mittagessen im neu erstellten Dreh-Restaurant und später am Nachmittag der Besuch des sehenswerten Städtchens Appenzell sowie der Brennerei des Appenzeller Alpenbitters.

Am Mittwoch, 27. September 2017, durfte die Gruppe viel über die Heilkraft der Kräuter erfahren. Appenzell ist bekannt für allerlei Heilsalben, Kräuter, Tee und vieles mehr, deren Anwendung oft belächelt wird. Heidi Brügger (Begleiterteam) hat uns in einem ausführlichen Vortrag eines Besseren belehrt. Zum Schluss durfte jeder selbst eine Mischung zusammenstellen und diese nach Hause nehmen. Am Nachmittag stand die Besichtigung der Werkstatt des bekannten Hackbrettbauers Werner Alder bevor. Seit über 35 Jahren ist er beseelt, nicht nur qualitativ hochstehende Instrumente zu bauen, sondern den Klang seiner Hackbretter laufend zu perfektionieren. Mit viel Erfahrung und noch mehr Liebe zum Detail baut er seine Instrumente. Werner Alder erzählte so spannend, dass man ihm noch stundenlang hätte zuhören können. Als er auf seinem Instrument anfing zu spielen, staunte die Gruppe nicht schlecht, was dieser Künstler alles aus seinem Instrument herausholen konnte.
Den Donnerstag, 28. September 2017, durfte jeder frei nach seinen eigenen Wünschen gestalten. Was für ein Glück, dass ausgerechnet an diesem Tag eine Viehschau mit rund 500 Grossvieh (Braunvieh) stattfand. Der 3-stündige Aufmarsch war farbenfroh und ein besonderes Erlebnis.
Nach dem Nachtessen war Lotto angesagt. Es wurden zahlreiche Lottopreise vergeben. Nur zwei Personen konnten keinen Preis erhaschen, bekamen aber einen Trostpreis.
Am Freitagvormittag, 29. September 2017, fuhr die Gruppe noch auf den Kronberg. Es war regnerisches Wetter, doch René Poschung meinte: «Wir wagen es, denn wenn Engel reisen, gibt es schönes Wetter». So war es dann auch.
Am Nachmittag besuchten wir die Kirche in Grub. Pfarrer Carlos Ferrer erzählte uns allerhand Wissenswertes über die Geschichte der Appenzeller Konfessionskriege. Er zog auch die Konsequenzen aus dieser leidvollen Geschichte und empfahl ein Miteinander statt ein Gegeneinander.
Anschliessend führte uns Herr Ferrer auf einen erhöhten Aussichtspunkt (5-Länderblick) mit einer Wallfahrtskapelle: der Ausblick auf Bodensee, Schwarzwald und Mittelland war wunderschön.
Am Abend gab’s noch einmal Appenzeller Musik. Die Jüngsten unserer Gruppe benutzten natürlich die Gelegenheit, um wieder einmal das Tanzbein zu schwingen.

Am Samstag, 30. September 2017, waren die Ferien leider zu Ende.
Die Ferienteilnehmer möchten den Verantwortlichen, die die Ferienwoche organisiert haben, herzlich danken. Dank ihnen konnten die Ferienteilnehmer sechs unvergessliche Tage erleben. Für Gestaltung und Durchführung dieser Ferienwoche gibt es nur ein Wort: Chapeau!

Fritz Haefeli
Autor: Anita Kreuz-Thoët     Bereitgestellt: 16.10.2017    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch