Samstagspass – einmal anders

Sturm 2 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;AnnaTina&nbsp;R&ouml;sch)</span><div class='url' style='display:none;'>/kg/aarberg/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1238</div><div class='bid' style='display:none;'>16051</div><div class='usr' style='display:none;'>392</div>

Wissen Sie, wie es tönt, wenn jemand durch den Schnee geht oder man in einer Schüssel mit dem Schwingbesen rührt?
Das und noch einiges mehr konnten die für den Samstagspass angemeldeten Kinder herausfinden.
Der Samstagspass ist ein Angebot der Kinderkirche für Kinder ab dem Kindergarten bis ca. zur 3. Klasse. Der Anlass dauert üblicherweise von 10 bis 14 Uhr, wobei wir zusammen spielen, basteln, beten, eine Geschichte hören und zusammen essen. Was macht man da, wenn sich Kinder nicht zu nah kommen sollen, gemeinsames Essen nicht angebracht ist?
Wir haben das Angebot in ein Daheimangebot umgewandelt. Die angemeldeten Kinder wurden von uns beliefert, am ersten Samstag die jüngeren Kinder, zwei Wochen später die älteren Kinder. Alles drehte sich um das Thema „Was ghörsch de da?“ Da gab es als Audiodatei Hörrätsel, wo man Geräusche erkennen und Bildern zuordnen konnte. Die Kinder entschieden auch, welche Aufforderungen sie gerne hören und welche ihnen eher Mühe machen. Am liebsten hören sie: „Hettisch gärn es Dessert?“
Die Geschichte haben wir ebenfalls per Hördatei verschickt. Es ging da um Jona, der einen Auftrag erhielt, der ihm gar nicht gepasst hat. Wer will schon in einer grossen Stadt verkünden, dass diese nächstens untergehen wird, weil die Bewohner ganz vergessen haben, was ein gutes Miteinander ist und sich auch gar nicht mehr auf Gott besinnen! So hat Jona versucht, möglichst weit weg zu fliehen, um Gottes Auftrag nicht durchführen zu müssen. Nachdem das Schiff, auf dem Jona geflohen war, in einen Sturm geriet, wurde Jona über Bord geworfen. Im Fischbauch besann sich Jona und machte sich doch noch auf, um seinen Auftrag zu erfüllen. Die Menschen bemühten sich, es besser zu machen und so ging die Stadt nicht unter. Es ist schön, dürfen wir an einen Gott glauben, der Änderungen sieht und Fehler verzeiht!
Daneben gab es aber auch ein Würfelspiel und Bastelarbeiten und für die älteren Kinder, die Aufforderung, doch selber eine gute Tat zu vollbringen.
Uns hat es Spass gemacht, Bastelpäckchen vorzubereiten, Aufnahmen zu machen. Wir haben uns auch über die Rückmeldungen der Kinder gefreut – sei es ein Hörrätsel (zum Bsp., wie es tönt, wenn ein Farbstift gespitzt wird) und die zur Geschichte gemalten Bilder. Und trotzdem wünschen wir, dass wir uns doch bald wieder unbeschwert im und ums Kirchgemeindehaus treffen können. Das macht einfach noch mehr Spass als, wenn jedes daheim für sich alleine unterwegs ist! Wir danken allen Kindern für ihr engagiertes Mitmachen und den Eltern für die Unterstützung mit ihrem Handy.
Katechetin AnnaTina Rösch und Mitarbeiterin Jolanda Baumgartner
Bereitgestellt: 07.04.2021     Besuche: 5 heute, 213 Monat
 
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