Das 5. Klass-KUW-Lager für einmal ein wenig anders

Bibelstellen nachschlagen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;AnnaTina&nbsp;R&ouml;sch)</span><div class='url' style='display:none;'>/kg/aarberg/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1228</div><div class='bid' style='display:none;'>15514</div><div class='usr' style='display:none;'>246</div>

Haben Sie sich vielleicht gefragt, was los sei, als Sie im September am Ende des Nachmittag einen einzigen dumpfen Glockenschlag gehört haben und bunte Ballons um den Kirchturm herum schweben sahen? Oder haben Sie die Rettung eines Fussballs aus dem Äärli miterlebt?
Das alles gehörte zum KUW-Programm, der beiden 5. Klassen. Sie haben dieses Jahr anstelle eines Lagers auswärts klassenweise einen bunten Tag in Aarberg verbracht.
Da wurden die 66 Bibelbücher rund um das Kirchgemeindehaus gesucht und es dauerte seine Zeit, bis diese in der richtigen Ordnung wieder im Büchergestell Platz fanden. Auch im Nachschlagen von Bibelstellen sind die Kinder jetzt echte Profis.
Was würden Sie wohl über Jesus aufschreiben, wenn Sie dazu gerade mal drei Minuten Zeit hätten? Hier nur einige der vielen, originellen Aussagen der Kinder:
«Jesus wurde in einer Krippe geboren / die Geburt von Jesus ist berühmt / an Weihnachten, wo Jesus geboren wurde, war ein grosser Sternenschweif über dem Stall / die Eltern von Jesus sind Maria, Josef und Gott / Jesus war ein Reisender / Jesus kann Menschen wieder erleben / Jesus war sehr gläubig».

Wissen Sie, wie das genau vor sich ging, bis ein Brief von Paulus in einer der grossen Städte Korinth, Ephesus oder Thessaloniki vorgelesen werden konnte? Die Kinder aus der 5. Klasse können es jetzt genau erklären.
Wichtige theologische Aussagen von Paulus wurden ins Bild umgesetzt. Ob Sie wohl herausfinden, welche der folgenden Aussagen zu den unten abgebildeten Bildern passt?
• Ich habe gepflanzt. Jemand hat bewässert. Aber wachsen lässt es Gott.
• Vor Gott sind alle Menschen gleich, unabhängig welcher Hautfarbe sie sind, und unabhängig, von dem, was sie leisten.
• Wir wissen: der ganzen von Gott geschaffenen Welt geht es nicht gut. Es ist als ob sie seufzen würde.
• Denn ich bin gewiss, weder Ton noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges mag uns zu trennen von der Liebe Gottes.

Zusammen mit Martin Friedrich wurde dann der Kirchturm bestiegen, das Uhrwerk und die Glocken bestaunt. Wie hoch ist denn unser Kirchturm? Mit Hilfe einer langen Schnur, an der Ballons angebunden waren, versuchen wir das heraus zu finden. Genau wäre ja anders und der Wind hat es uns auch nicht einfach gemacht, aber alle Kinder waren mit Eifer im Einsatz!
Beim „Wer wird Schoggimillionär“ zeigte sich dann, dass viel Schokolade gewonnen wurde, weil die Kinder eben wussten, dass es zum Beispiel kein Buch „Israel“ in der Bibel gibt oder dass Paulus als Briefschreiber und nicht als Zeltmacher berühmt wurde. Dazwischen wurde immer wieder gespielt, im Freien oder am Abend das heiss geliebte „Werwölfle“.

Für mich waren es zwei lange, aber sehr schöne Lagertage daheim. Sie konnten nur so stattfinden, weil auch Sara Bolz als KUW-Mitarbeiterin mit vollem Einsatz dabei war, wir die Unterstützung von Muriel Zenger, einer erfahrenen Jungschileiterin hatten, Martin Friedrich die Kinder an beiden Tagen zweimal auf den Turm führte und wir uns immer wieder den Bauch füllen konnten, dank der ausgezeichneten Küche von Rose-Marie Weibel. Ihnen allen gehört ein ganz grosser Dank!
Ich danke aber auch den Eltern, welche uns die Kinder für diese beiden Tage anvertraut haben. Der grösste Dank gehört jedoch den Kindern aus den 5. Klassen, welche mit viel Eifer dabei waren und am Schluss gemeint haben, dass es so etwas noch mehr geben sollte!
AnnaTina Rösch, Katechetin
Bereitgestellt: 30.10.2020     Besuche: 184 Monat
 
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