Verein Freiwilligendienst Begleitung Kranker (FBK)

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Geschichte des Gelingens - Pflegebedürftige unterstützen und Angehörige entlasten
Bruno Wyss,
Jeder Mensch ist irgendwann in seinem Leben wegen Krankheit oder Gebrechen auf Hilfe angewiesen. Wer kein grosses soziales Netz hat stösst schnell einmal an seine Grenzen. In unserer Region bietet der Freiwilligendienst Begleitung Kranker (FBK) in solchen Situationen seine guten Dienste an.

Frau Müller betreut ihren schwerkranken Ehemann rund um die Uhr, steht auch nachts mehrmals auf – sie sollte unbedingt wieder einmal eine ganze Nacht durchschlafen.
Die kleine Marie ist in der Kinderklinik und es wäre gut, wenn jemand sie trösten oder mit ihr spielen würde; ihrer Mutter ist es jedoch nicht möglich, ununterbrochen bei ihr zu sein.
Die betagte Frau Jeanneret wohnt im Pflegeheim, ihr Leben geht dem Ende zu; auch sie – und ihre noch berufstätigen Familienangehörigen - wären froh, wenn sie nicht alleine in ihrem Zimmer sein muss, sondern jemand hat, der bei ihr am Bett sitzt.

In all diesen Situationen springt der FBK ein. Täglich kann er um Unterstützung angefragt werden. Das Koordinationsteam darf auf eine Gruppe von Vereinsmitgliedern zurückgreifen und findet praktisch immer jemanden für diese Aufgaben. Im Jahr 2017 wurden in den Spitälern in Biel und Aarberg über 100 Frauen, Männern und Kindern stundenweise Geborgenheit und Ruhe vermittelt, oft auch an mehreren Tagen. Während fast 600 Stunden haben Vereinsmitglieder Menschen zuhause und in Heimen begleitet, angefragt auch durch Spitex-Organisationen.

In verschiedenen Pflegeinstitutionen ist je eine Gruppe von Vereinsmitgliedern immer wieder mit den Bewohnerinnen und Bewohnern am Jassen, Singen, Geschichten vorlesen oder Basteln. Einige Betagte werden auch regelmässig besucht oder für einen Spaziergang mitgenommen – eine willkommene Abwechslung im Alltag.

Im Spitalzentrum Biel sorgen Vereinsmitglieder dafür, dass neu Eintretende in der richtigen Abteilung ankommen. Und die FBK-«Bücherfeen» können viele Patienten und Patientinnen mit Lesestoff beglücken; Bücher und Zeitschriften verkürzen manche Stunden im Krankenbett.

Die Vereinsmitglieder des FBK werden für ihre Einsätze fundiert ausgebildet, auch Weiterbildung steht regelmässig an. Die Mitglieder, vor allem Frauen zwischen 30 und 92 Jahren, arbeiten freiwillig und kostenlos; sie entscheiden bei jeder Anfrage, ob sie bereit sind, dem kranken Menschen für eine Weile ihre Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Der FBK ist ein politisch und konfessionell neutraler, unabhängiger und gemeinnütziger Verein mit Sitz in Biel und besteht seit 1985. Die Kollekte vom 25. November ist zu Gunsten des Vereins. Ferner unterstützt die Kirchgemeinde Aarberg den Verein mit einer jährlichen Spende. Der Verein ist für weitere finanzielle Unterstützung dankbar.
Christa Rohner, FBK, info@fbk-svam.ch
Weitere Infos » www.fbk-svam.ch
Autor: Bruno Wyss     Bereitgestellt: 16.10.2018     Besuche: 11 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch