Mehr Gleichberechtigung heisst weniger Hunger

Kampagne 2012

Kampagne 2012

Agenda 3. März 2012

Agenda 3. März 2012

Projekte
» Zukunftsperspektiven für Kinder und Jugendliche in Bahia Brasilien
Programm des HEKS in Honduras
» Armutsbekämpfung durch Stärkung von Lebensunterhaltssystemen
Landesprogramme der Heilsarmee in Pakistan
» Polyvalentes Zentrum für Blinde und Sehbehinderte in Benin
Programm der Mission Evangélique Braille
Rückblick und Dank
Die letztjährige Sammlung hat ein Ergebnis von gut Fr. 29‘400 Franken erbracht. Wir haben damit unsere Werke mit je Fr. 9‘800 unterstützen können. Dafür sind wir allen Spenderinnen und Spendern von Herzen dankbar.
Ab und zu kommt es vor, dass unsere Kassierin weder Name noch Adresse der Einzahlenden entziffern kann. Leider können wir so weder die Agenda noch den Dankesbrief schicken.
Apropos: Bei Bareinzahlungen am Postschalter belastet uns PostFinance Spesen. Wir sind daher dankbar, wenn Sie Ihre Spende an BfA per Zahlungsauftrag (Postkonto oder Bankkonto) überweisen.
Ganz, ganz herzlichen Dank und vergelt's Gott!
Brot für alle, Aktionskomitee Lyss, 3250 Lyss
Konto 25-12460-1
Leitgedanken zur Kampagne
Der Slogan der ökumenischen Kampagne 2012 verbindet die Forderung nach Gleichberechtigung von Mann und Frau mit der Hungerproblematik. Ist das zulässig? Führen wir uns einige Fakten vor Augen: Immer noch hungern über eine Milliarde Menschen auf unserem Planeten. 70 Prozent der Hungernden sind Frauen, und in vielen Ländern des Südens spielen sie die Hauptrolle bei der Bereitstellung von Nahrungsmitteln. Trotz aller Anstrengungen der letzten Jahrzehnte und globaler Konferenzen bleiben die Aussichten düster: die OECD prognostiziert etwa, dass bis im Jahr 2050 zusätzlich 26 Millionen Menschen in Lateinamerika und 132 Millionen in Asien hungern werden. Vieles deutet darauf, dass auch in Zukunft Frauen überdurchschnittlich von dieser menschlichen Tragödie betroffen sein werden. Dieser übermässige Anteil von betroffenen Frauen hat auch mit ihrer fehlenden Gleichberechtigung zu tun, mit dem schlechteren Zugang zu Informationen oder Bildung, eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten als Folge geringerer politischer Mitbestimmungschancen.
Diesen ernüchternden Fakten stellen wir im Rahmen der Kampagne sechs positive Beispiele entgegen, die zeigen: es lohnt sich für alle Beteiligten, wenn Frauen und Männer auf Augenhöhe zusammen arbeiten, miteinander umgehen und ihren spezifischen Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände einbringen können. Eines dieser ausgewählten Projektbeispiele wird am Uno-Gipfel Rio+20, der vom 4. bis 6. Juni 2012 stattfinden wird, vorgestellt und in die Diskussion eingebracht. Denn: bei einem neuen globalen Wirtschaften (Ökonomie heisst ursprünglich Haushaltführung) müssen auch die Erfahrungen von armen Menschen beider Geschlechter aus Entwicklungsländern einfliessen.
Dass mehr Gleichberechtigung zum Erfolg führt, beweist die Praxis. Und auch die Welternährungsorganisation FAO kommt zum Schluss, dass die landwirtschaftliche Produktion in den Entwicklungsländern um 2,5 bis 4 Prozent erhöht werden könnte, würden die Rechte und Möglichkeiten der Kleinbäuerinnen gestärkt! Unser Einsatz für mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern lässt sich zudem aus biblischer Perspektive begründen: «Frau und Mann haben dieselbe Würde, denn Frau und Mann sind beide nach Gottes Ebenbild geschaffen» (vergl. Genesis 1,27).
Pierre Reift, Brot für alle und Matthias Dörnenburg, Fastenopfer
Links
» BROT FÜR ALLE
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Brot für alle
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Autor: Michael Schneider     bereitgestellt: 15.03.2012    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch